Where the Hearth Is
Mima Schwahn
26. Mai bis 26. Juni 2026 | MAERZ
Mai bis Juni 2026
Eröffnung: Dienstag, 26. Mai 2026, 19:00 Uhr
Begrüßung: Mag.a Lisa Spalt (MAERZ)
Grußworte: Mag.a Margot Nazzal (Direktorin Kultur und Gesellschaft Land Oberösterreich)
Einführung in die Ausstellung: Livia Klein (Kuratorin)
Laufzeit: 27.5 – 26.6.2026
Begleitende Programmpunkte:
Artist Talk und Führung durch die Ausstellung, gemeinsam mit Julia Grillmayr (Kulturwissenschaftlerin/Kunstuniversität Linz) am Dienstag, 16. Juni 2026, 18:00.
Finissage: Freitag, 26.6.2026, 15:00 – 18:00 die Künstlerin ist anwesend.
Konzert von Desaster II (Klangruinen) der Sparte Musik um 19:00
„We are strangers and sojourners, soft dots on the rocks.“ – Annie Dillard
Mima Schwahns künstlerische Praxis untersucht geologische Zusammenhänge, Materialgeschichten und das Verhältnis zwischen menschlichen und erdgeschichtlichen Zeiträumen. Im Zentrum steht die Technik des Stuckmarmors, bei der Gips, Pigmente und Leim zu steinähnlichen Oberflächen verarbeitet werden. Der Herstellungsprozess wird dabei zu einer Annäherung an geologische Vorgänge zwischen Festigkeit und Veränderung, bei der Naturprozesse und kulturelle Interpretation ineinandergreifen.
Die Ausstellung Where the Hearth Is erweitert diese Auseinandersetzung ins Planetarische. Der „Hearth“ (engl. Herd, Feuerstelle) wird dabei nicht nur als Ort von Geborgenheit verstanden, sondern als das bewegte Innere der Erde, dessen Dynamiken Bedingungen von Stabilität überhaupt erst hervorbringen. Die Arbeiten verhandeln Formen der Behausung und des Unterwegsseins als provisorische Zustände auf einer, zwar als stabil erfahrenen, jedoch sich permanent in Bewegung und Wandlung befindlichen Erdoberfläche.
Mima Schwahn (1986 in Göttingen, Deutschland) studierte Bildhauerei an der Königlichen Akademie Antwerpen, Belgien und Critical Studies an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Seit 2023 ist sie Assistentin der Klasse Bildhauerei – Transmedialer Raum an der Kunstuniversität Linz.

