Literatur Radiophon
28. Jänner 2026, 19.30 Uhr I MAERZ
Über die Veranstaltung
Edith Rom und Stephan Wunderlich (München) stellen akustische Kompositionen und Live-Hörspiele vor und unterhalten sich darüber mit Florian Neuner.
Jänner 2026
Sprachkunst #33: Literatur Radiophon
Veranstaltungsdetails:
Mittwoch, 28. Jänner 2026, 19.30 Uhr
Mit Edith Rom und Stephan Wunderlich
»Hörspiel ist eine akustische Komposition – ob auf Tonband fixiert oder live aufgeführt, ob gesendet oder abgespielt, ob mehrdimensional mit visuellen bzw. theatralischen Schichten erweitert oder allein auf die akustische Dimension begrenzt, ob amplifiziert oder stumm nur noch in der Vorstellung des Hörers nachvollziehbar.« Schreibt Stephan Wunderlich, der schon Mitte der 1980er Jahre den »Weg von der Tonbandfixierung, hin zur Live-Performance« beschritt, der mittlerweile in der Hörspielszene stark an Bedeutung gewonnen hat. Seine experimentellen Hörspiele, in denen O-Töne und Field Recordings ebenso eine wichtige Rolle spielen wie die Exploration der technischen Medien, setzt Wunderlich in enger Zusammenarbeit mit Edith Rom um. Gemeinsam werden die Konzeptionen und Partituren immer wieder aufs Neue in Live-Performances erprobt.
Edith Rom und Stephan Wunderlich (München) stellen akustische Kompositionen und Live-Hörspiele vor und unterhalten sich darüber mit Florian Neuner.
Edith Rom lebt in München und Berlin. Seit 1982 tätig bei Projekten experimenteller Musik und experimentellem Theater, Leitung des Theaterprojekts Milbertshofen. Als Mitglied des Ensembles für experimentelle Musik München spielt sie seitdem in Kompositionen u. a. von John Cage, Dieter Schnebel, Josef Anton Riedl, Vinko Globokar, Hans Rudolf Zeller und Stephan Wunderlich und anderen. Eigene Miniatur-Kompositionen u. a. in der Reihe »Experimentelle Musik im Haidhausen-Museum« und der Sommerwerkstatt für Experimentelle Musik.
Stephan Wunderlich, geb. 1952 in Nürnberg, lebt in München und Berlin. Musikstudium in Würzburg und Stuttgart, Beschäftigung mit Musik und Therapie, Entwicklung der „Strukturalen Musikarbeit“. Seit 1984 Hörspielarbeit (Karl-Sczuka-Preis 1985). Leitung des Ensembles für experimentelle Musik München. Seit 1983 Programmgestaltung des jährlichen Festivals EXPERIMENTELLE MUSIK München, Veranstalter der Sommerwerkstatt für experimentelle Musik München. Aufführungen u. a.: Composers Symposium Albuquerque, Donaueschinger Musiktage, Kasseler Musiktage, Kunstverein Giannozzo Berlin, Experimental Intermedia Foundation New York.
28.01.26
DETAILS
Beginn:
28. Jänner, 19.30 Uhr

