Bis der abgrund klafft
(sprachkunst #37)
25. November, 19 Uhr | MAERZ
November 2026
BIS DER ABGRUND KLAFFT
LITERATUR UND/ALS POLITIK (I)
Mittwoch, 25. November 2026, 19 Uhr
Lesungen und Gespräch mit Verena Dürr (Wien), Margret Kreidl (Wien) und Kai Pohl (Berlin)
Moderation: Florian Neuner
Die neue Reihe Literatur und/als Politik beleuchtet das Verhältnis von Sprachkunst und politischem Bewusstsein und Engagement. Im Fokus stehen Texte, die nicht bloß durch die Wahl ihrer Themen, die Handlung im Fall von Erzählwerken oder Dramen, dieses Bewusstsein nur behaupten, sondern die daraus auch ästhetische Konsequenzen ziehen: In der Literatur, die hier interessiert, schlägt sich das Nicht-Einverstandensein mit der herrschenden Politik nieder in Skepsis den etablierten Genres und Formen gegenüber. Es wird um Dystopien, aber auch um Utopien gehen, um die Suche nach einer anderen Sprache und um Konzeptionen einer literarischen Gegenöffentlichkeit, die diese im literarischen Mainstream marginalisierten Stimmen hörbar werden lässt.
Verena Dürr, geb 1982, lebt als Autorin und Sozialbetreuerin in Wien, schreibt Hörspiele, Prosa und Essays. Mitveranstalterin der Lesereihe „Musenküsse“ und Teil der Literatur-Punkband „Smashed to Pieces“.
Margret Kreidl, geb. 1964, lebt als freie Schriftstellerin in Wien. Theaterstücke, Hörspiele, Prosa, Gedichte. Zuletzt: Mehr Frauen als Antworten. Gedichte mit Fußnoten (Wien: Edition Korrespondenzen 2023)
Kai Pohl, geb. 1964, lebt in Berlin. Mitbegründer der „Epidemie der Künste“, Organisator von Lesereihen und Literaturfestivals, seit 2014 ist er Redakteur der Fusionszeitschrift Abwärts! und Herausgeber der Prenzlauer Berg Collection. zuletzt: TAPAS IN MENDOZA ODER Zeit ist zum Verschwenden da. Neue Gedichte (Berlin: Ideal’noe 2026).

