Ich bin nicht mein text
(sprachkunst #36)
23. Oktober bis 04. Dezember | afo Linz & Merta Linz
Oktober 2026
ICH BIN NICHT MEIN TEXT
EIN ABEND ZUR 19. AUSGABE DER ZEITSCHRIFT
IDIOME. HEFTE FÜR NEUE PROSA
Dienstag, 13. Oktober 2026, 19.30 Uhr
Mit Philipp Kampa (Bamberg), Rhea Krčmářová (Wien) und Herbert J. Wimmer (Wien)
Moderation: Florian Neuner
„die moderne heutzutage ist einen sehensweise, auf die nicht mehr geschaut wird. sie ist das bezugssystem als elefant.“ Schreibt Herbert J. Wimmer, dessen Werk sich seit dem 1991 publizierten Roman innere stadt ganz bewußt an diesem Bezugssystem abarbeitet und dessen aktuelles Schreibprojekt, die „zweite romanevolution“ lob der stadt, ebenfalls enge Fühlung mit dem Lebensort Wien aufnimmt. Auch Philipp Kampa schaut auf die Moderne. Nicht umsonst sagt Timo Brandt über seinen Débutband Stadt, Name, Land, dass ihn „mehr als ein Hauch Oulipo“ durchwehe. Rhea Krčmářová positioniert sich mit ihren „transmedialen Texten“ in der modernen Tradition der medialen Grenzüberschreitung, erarbeitet aus ihren Texten Performances und kreiert Videopoesie.
Philipp Kampa, geb 1987, lebt in Bamberg und hat 2024 bei Ludwig in Kiel den Gedichtband Stadt, Name, Land herausgebracht.
Rhea Krčmářová, geb. 1975, lebt in Wien, 2024 erschien der Band Tagebruch/Instant im Wiener Limbus Verlag. Jüngst sind „transmediale Texte“ unter dem Titel Aus Wolle oder aus nichts im Klever Verlag, Wien, herausgekommen.

